Modellprojekt DESKK - Demenzspezifisches Kurzzeitpflegekonzept

Das Modellprojekt DESKK wurde vom Caritasverband Paderborn initiiert. Das primäre Projektziel besteht in der Entwicklung und Erprobung eines demenzspezifischen Kurzzeitpflegekonzeptes mit den Schwerpunkten Mobilität von Menschen mit Demenz und Beratung ihrer Angehörigen. Durch diese Schwerpunkte soll eine Mobilitätsverbesserung der Menschen mit Demenz und eine dauerhafte Belastungsreduktion ihrer pflegenden Angehörigen begünstigt werden. Das Kurzzeitpflegekonzept baut auf bestehende Strukturen der Kurzzeitpflegeeinrichtung auf.

Den Gästen wird im Zeitraum des Aufenthaltes ein Mobilitätsprogramm entsprechend ihrer individuellen Bedarfe angeboten. Diese werden anhand von einigen Mobilitätsassessments erhoben und in der bestehenden Tagesstruktur umgesetzt. Bei der Entlassung wird ein passendes Hausaufgabenprogramm erstellt, das die Besucher zu Hause mit Unterstützung der Angehörigen fortführen können

Den pflegenden Angehörigen steht ein Beratungsprogramm zur Verfügung, das sich an ihren Bedarfen orientiert. Diese werden durch ein Wissens- und Belastungsassessment eingegrenzt.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem „Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V.“ (DZNE) am Standort Witten durchgeführt, derzeit befindet es sich in der Praxisphase bis einschließlich September 2018. Die Datenanalyse und Auswertung wird in einem Manual zusammengefasst, das anderen Kurzzeitpflegeeinrichtungen eine Anleitung zur Umsetzung geben wird.

DESKK wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege.

 

Haus St. Antonius
Ansprechpartner: Birgit Hasenbein
Tel. 0 52 51 / 16 195-73 10

birgit.hasenbein@caritas-pb.de

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. DZNE
Ansprechpartner: Steffen Heinrich
Tel. 0 23 02 / 92 6-26 2
steffen.heinrich@dzne.de
https://www.dzne.de/standorte/witten/projekte/deskk.html